Mmmmmm.... Wie schön!
Die Sonne brennt auf der Haut, während wir am Strand sitzen und den Wellen zuschauen, wie sie kommen, sich verlieren, kommen, sich verlieren, und immer wieder kommen,...
und wie Max reingeht ins Wasser, dabei quietscht, und wieder rauskommt, und wieder rein, QUIIIIETSCH, dieses Mal schon ein kleines Stück weiter, QUIIIIETSCH, und wieder raus, und rein, und raus,...
und den Möwen zuhören, wie sie kreischen, elendiglich und fordernd,...
und nichts denken, und nichts tun, und sagen, was kommt, und schweigen, wenns kommt.
Der Sommer ist da. Mit stolzen 19 Grad bringt er uns Finnen gehörig ins Schwitzen.
Und langsam, ganz langsam, beinahe siestalangsam, wirds ruhiger in unserm Leben.
Ich schliesse die Augen, schlürfe meinen Kaffee, und fühle mich - leicht.
Ganz leicht.
Wie fühlt es sich wohl an, zu fliegen? Die Möwe da über uns, fiskmås flüstert mir meine innere Simultanübersetzerin zu, sie lässt sich treiben, tragen, gleitet elegant über die Wasseroberfläche, steigt höher hinauf, verschwindet irgendwo im Blauen. Ist es so ähnlich wie schwimmen? Wenn ich schwimme, dann spüre ich, wie die Wasserströmungen mich umspülen und tragen, mich in sich aufnehmen. Was spürt die Möwe?
Ich höre auf zu müssen.
Nicht einmal diesen Blog muss ich dieses Mal in die Länge ziehen.
Ich lass es gut sein für heute.
Und widme mich wieder diesem unnachahmlichen, fantastischen Rot, dass immer dann auftaucht, wenn ich mit geschlossenen Augen in die Sonne schaue.
Pfiat enk und Hej då -
d'Birgit
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