"Wenn man einen Hammer in der Hand hält, sieht plötzlich alles aus wie ein Nagel." (aus: Dein kompetentes Kind von Jesper Juul)
Dieser Satz lässt sich 1:1 übernehmen und spiegelt zu 100 % Max' Weltsicht wider. Mit seinem Spielzeughammer aus Holz schlägt er auf alles ein, was ihm in die Quere kommt, gänzlich unabhängig von Form oder Beschaffenheit der Gegenstände und gänzlich unbeeindruckt vom Erfolg. Hauptsache tog-tog-tog.
Kalle und ich verfolgen bei unserer "Erziehung" die Idee, dass Max bereits ein vollständiger Mensch ist und dass er mit so vielen Dingen wie möglich in Berührung kommen soll. Wir vermeiden tunlichst, ihm nur blaue Sachen anzuziehen, und wir haben ihm als Spielzeug auch schon mal eine Puppe gegeben. Seine Lieblingsfarben sind Rot und Grün und seine bunten Duplosteine mag er sehr. Er liebt es, in den Spiegel zu schauen. Staub zu saugen, Wäsche zu waschen und diese aufzuhängen und abzuhängen und zu verräumen ist auch super. Aber nichts, nichts in dieser Welt geht über ...
BOHRMASCHINEN, HÄMMER, SCHRAUBENZIEHER und SÄGEN!!!
Warum, um alles in der Welt?
Und was wäre, wäre Max eine Johanna?
Liegt das wirklich in den Genen? Oder ist es einfach toll, weil Papa so spannende Dinge damit macht?
Manchmal wundere ich mich, eben weil wir so auf Schubladen freie Kinderbegleitung Wert legen.
Aber eigentlich ist es ja wurscht. Es taugt ihm. Und das ist genug.
Wisst ihr, was passiert, wenn man sagt: "He Max, mach doch mal Yoga."?
Das hier:
Stellt euch das Bild bitte aufrecht vor.
Und dann ist klar: Es besteht Hoffnung :-)!
Ein herzlicher Gruss an alle Yoga-Freunde und -Freundinnen.
Und an alle anderen natürlich auch.
Pfiat enk und Hej då -
d'Birgit

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