Die Qualität des Bildes lässt einiges an Wünschen offen. Zu meiner Verteidigung sei gesagt: Das Foto ist durch die Fensterscheibe gemacht. Der Inhalt aber, der überstrahlt alles, wie ich finde.
Hier seht ihr einen der vielen Gründe, warum ich Kalle so liebe. Max darf immer und überall dabei sein. Er bekommt alle Möglichkeiten, um seine eigene Erfahrungen machen. Und er wird nie dem Gefühl ausgesetzt, lästig zu sein.
Gestern hatten Max und ich Besuch von einer Mutter mit 2 Kindern. Und während Max einen eventuellen neuen Freund auf seine Tauglichkeit als Spielgefährte hin abgecheckt hat, hatte ich vermutlich mein erstes Mutter-Austauschgespräch überhaupt. Ich kann nur sagen: Es war erstaunlich. Auf beiden Seiten hamma uns nur gewundert.
Ich: Was? Ihr seid seit 17 Jahren zusammen???
Sie: Was? Max schaut nicht fern?
Ich: Was? Du telefonierst jeden Tag mit deiner Mama?
Sie: Was? Max ist alleine draussen und beschäftigt sich selber?
Sie: Was? Max ist alleine draussen und beschäftigt sich selber?
Ich: Was? Du backst einen Frozen-Eisprinzessinnen-Kuchen zum Geburtstag???
Sie: Was? Kalle hat den ganzen Sommer frei?
Hui, was es nicht alles gibt!
Manchmal hab ich das Bedürfnis, unseren Begleitstil, den wir für Max entwickelt haben, einer Art Prüfung zu unterziehen. Das geht nie mit einer Freundin. Das geht immer nur mit meinem Mann.
Sind wir noch auf dem richtigen Weg?
Haben wir was übersehen?
Wo geht Max grad um?
Wie gehts uns als Eltern?
All die wichtigen Fragen eben, die eine gute, glückliche, geborgene Kindheit wenn schon nicht garantieren, so doch zumindest unterstützen.
Und ich muss immer wieder feststellen, wenn ich mir diesen wunderbaren, schon so grossen und selbstständigen, mutigen, intensiv empfindenden, achtsamen und strahlenden kleinen Buben so anschaue: Wir sind gut unterwegs.
Die grossen Kämpfe sind bisher ausgeblieben.
Das gegenseitige Vertrauen ist gross und stabil.
Die Freude mit- und aneinander unübertrefflich.
Aber eine Geschlechtsgenossin dazuhaben, eine Kaffeetrinkerin, eine Nicht-Familienangehörige, eine Nicht-mit-Kalle-Verbundene, eine Ähnlichaltrige, und noch dazu eine mit Kind, sodass auch Max auf seine Kosten kommt, das ist wirklich eine aussergewöhnliche Erfahrung.
Was früher ganz selbstverständlich war, nämlich der Austausch mit anderen Menschen, hat sich hier in diesem meinem finnischen Leben zur absoluten Rarität entwickelt.
Und ich muss sagen: Ich mag es!
Das Schaukelpferd wiehert in Max' Zimmer.
Das Feuer knistert im Ofen.
Kalle singt.
Und das Leben geht weiter.
Und es bleibt spannend.
Pfiat enk und Hej då -
d'Birgit
Die grossen Kämpfe sind bisher ausgeblieben.
Das gegenseitige Vertrauen ist gross und stabil.
Die Freude mit- und aneinander unübertrefflich.
Aber eine Geschlechtsgenossin dazuhaben, eine Kaffeetrinkerin, eine Nicht-Familienangehörige, eine Nicht-mit-Kalle-Verbundene, eine Ähnlichaltrige, und noch dazu eine mit Kind, sodass auch Max auf seine Kosten kommt, das ist wirklich eine aussergewöhnliche Erfahrung.
Was früher ganz selbstverständlich war, nämlich der Austausch mit anderen Menschen, hat sich hier in diesem meinem finnischen Leben zur absoluten Rarität entwickelt.
Und ich muss sagen: Ich mag es!
Das Schaukelpferd wiehert in Max' Zimmer.
Das Feuer knistert im Ofen.
Kalle singt.
Und das Leben geht weiter.
Und es bleibt spannend.
Pfiat enk und Hej då -
d'Birgit
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